21.6.2002 - Berlin (15 Jahre netto)

Juchhu! Endlich wieder ein DÄ-Konzert - das letzte ist schließlich schon ein dreiviertel Jahr her.
Es ist zwar eigentlich völlig sinnlos, zum Jubiläumskonzert einen Bericht zu schreiben, schließlich hat das ja eh jeder gesehen oder gehört, aber was soll's. Mal gucken, was ich von dem Konzert noch weiß... *g*

Also, zuerst mal zur Location: Das war schon irgendwie cool. Mitten in Berlin, ein riesiger Rasenplatz, zwei riesige Leinwände, eine riesige Bühne, und zwei Wellenbrecher davor. Das konnten wir mittags schon bewundern, als wir dann um vier zurückkamen, war der Bereich vor dem ersten Wellenbrecher schon voll. Die lieben Securities ließen sich auch durch Argumente wie "Aber es hieß doch, es ist erst um 16 Uhr Einlaß!" nicht überreden... =:-( Ihr Gegenargument war "Dann wären die da drin doch auch alle vor euch gewesen." - und irgendwann krieg ich auch noch raus, was an dem Argument falsch ist, irgendwie stimmt das doch nicht... *grübel*
Nu ja, egal. Wir haben uns die elitären Bändchen dann halt anderweitig besorgt (danke nochmal!!! *gg*) und konnten die Zeit bis zum Konzertbeginn ganz entspannt hinten vor der Leinwand und mit Ausschnitten aus der Killer-DVD und den Tourvideos verbringen...
'Ne halbe Stunde vor Beginn sind wir dann nach vorne, da gab's noch 'ne kurze Schrecksekunde, als die Secs niemanden mehr durchgelassen haben - wir kamen dann doch noch rein, aber nach den Bändchen hat irgendwie kein Schwein gefragt... na ja, egal, wir waren vorne, standen zwar vorerst vor Rod, aber das konnte man ja mit der Zeit ändern. *g* Auf jeden Fall tauchten dann auch endlich die ersten bekannten Gesichter auf, die wir vorher schon vermißt hatten.

Und dann ging's los. Die Setlist war relativ nah an den "normalen" Konzerten dran, allerdings wurden deutlich mehr alte Lieder gespielt. Ich versuch gar nicht erst, die Setlist zusammenzukriegen, gibt ja schließlich genug Mitschnitte. Interessant waren Lieder wie "Mein kleiner Liebling", "Roter Minirock" oder "Paul", die ja normalerweise nicht freiwillig gespielt werden... =;-)

Die drei schienen ziemlich überwältigt von der Menschenmasse gewesen zu sein, was ich verstehen kann - sprachlos waren sie zwar nicht grade, aber doch etwas - hmm... keine Ahnung - "anders" als sonst halt... *g*
Farin meinte noch irgendwas davon, daß man vor so 'ner Menschenmenge automatisch schreit, obwohl sie doch Mikros haben. Und 'ne La Ola mußten wir machen, das sah wohl so toll aus, daß die drei gleich selbst eine gemacht haben.
Schade fand ich es ein bißchen, daß das Publikum kein "Happy Birthday" zustande gebracht hat, als die drei von ihren 20 Jahren gesprochen haben. Aber war auch schwierig, bei so vielen Leuten kann man sich ja nicht durchsetzen.

So, jetzt völlig unsortiert noch ein paar Sachen, die ich noch im Gedächtnis hab, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit *g*:
So, das waren erstmal alle Kleinigkeiten, die ich noch weiß. Ist sicher nur ein Bruchteil von dem, was ich während dem Konzert mitgekriegt hab, aber das Wochenende war nicht gut für meine Gehirnzelle(n)... *g*

Und natürlich war das Konzert ein Jubiläumskonzert, und das bedeutet nun mal, daß da auch Special Guests auftreten. Zum einen war da natürlich Diane von den Lemonbabies, die ja auch letztes Jahr bei einem der Berlin-Konzerte aufgetreten ist und ihren Part bei "Manchmal haben Frauen" gesungen hat.
Zum anderen, und das war 'ne nette Überraschung, tauchte auf einmal Hagen auf der Bühne auf und spielte mit Bela und Farin "2000 Mädchen". Sogar mit der richtigen Ansage... *g* Denn Hagen hat laut eigener Aussage in der Zwischenzeit Rechnen gelernt! =;-) Und er hätte gern den Rest des Konzertes Bass gespielt, aber an andere Lieder konnte er sich nicht erinnern... *gg*
Tja, und dann fehlte natürlich nur noch einer: Sahnie. Und der war natürlich auch da! Im Designer-Anzug und mit dunkler Perücke, versteht sich. Irgendwie sah er Rod ein bißchen ähnlich... *lol* Zuerst spielten die drei kurz "Kamelralley", und dann noch eine komplette Version von "Wie ein Kind". Auch mal interessant... =;-)

Um kurz nach zehn war das Konzert dann vorbei, was natürlich schade war, aber es war ja vorher klar, daß es nicht länger gehen konnte. Auf jeden Fall war es wunderschön, was aber glaub ich eher daran lag, daß es seit langem mal wieder ein Konzert war - eigentlich war es nämlich eher Durchschnitt, und es waren doch irgendwie zu viele Leute da. Das hat mich zwar nicht gestört, weil ich weit genug vorne war, aber hinten konnte man ja nix sehen...

Eigentlich wäre danach natürlich noch 'ne riesen Party fällig gewesen, so wie letzes Jahr bei den Berlin-Konzerten, aber das ging diesmal leider nicht, denn direkt nach dem Konzert ging's für uns los richtung Süden. Denn wir Bekloppten hatten doch tatsächlich beschlossen (und zwar bevor das mit Berlin bekannt war), auf's Southside zu fahren...

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